Positiv ins neue Jahr – der etwas andere Jahresrückblick

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Das Jahr neigt sich mal wieder dem Ende und verdammt – was war das für ein chaotisches, verwirrendes und vor allem wunderschönes Jahr.

Beginnend in unserem neuen Eigenheim, unseren vorgezogenen Flitterwochen auf Kuba, welche sprichwörtlich in Wolken versanken und unsere standesamtliche Trauung, die kurze Zeit später stattfand. Die ersten zwei Monate hatten es wirklich in sich. Und dann? Pure Langeweile. Nein wirklich. Nachdem wir 2017 unser Eigenheim gebaut haben, unseren ersten Langstreckenflug geplant und dann auch noch geheiratet haben, wurde die Welt plötzlich ganz still. Stille, die für mich unerträglich wurde, da ich gerade erst so richtig warm geworden bin.

Was macht man, wenn sich deine Träume in so kurzer Zeit erfüllt haben und du nicht mehr weißt, welchen Weg du nun beschreiten möchtest? Zunächst atmest du einmal tief durch, sammelst dich und dann? Dann gehst du einfach weiter. Der Weg birgt immer neue Herausforderungen. Man muss nur offen dafür sein.

Aus purer Langeweile und auf der Suche nach mir selbst, stieß ich irgendwann darauf, dass ich schreiben möchte. Mein vernachlässigter Instagram-Account sollte zu einem neuen Leben erweckt werden und eine eigene Seite wollte ich erstellen. Doch das ging nicht einfach nur so. Ich wusste ja nicht einmal, worüber ich bloggen wollte. Ich schmiedete Pläne, telefonierte mit meinem Bruder aus der Werbebranche, kritzelte Ideen in mein kleines, schwarzes Buch und eröffnete mit einem halbfertigen Plan diesen Blog.

Nach diesem Schritt, der mich dann doch einige Überwindung gekostet hat, machte ich eine unglaubliche Entwicklung durch. Ich fand zu mir selbst, erfüllte meine freien Stunden, die zuvor beinahe leblos auf der Couch, vor dem Abendprogramm im Fernsehen stattfanden und gewann eine ordentliche Portion selbstvertrauen. Und ich könnte jetzt noch mehr ausschweifen. Erzählen, wie anstrengend der heiße Sommer mit der Gartenarbeit, wie erholsam unser Frankreich- oder Norwegenurlaub war und welche Bilder gemacht und Beiträge geschrieben wurden. Oftmals sagen jedoch Bilder mehr, als Worte.

 

Neue Ziele, neue Pläne

Aber es war mit diesem Beitrag nicht mein Vorhaben, mein Jahr Revue passieren zu lassen. Dieses Jahr lief hinter den Kulissen chaotisch ab. Ich musste einige Male fallen, um wieder aufzustehen. Aus den Fehlern zu lernen und weiter laufen. Das Ende dieses Jahres gab mir dann irgendwie den Rest, so dass ich mich kurze Zeit aus dem Web verabschiedete, den Blogroman pausierte und mich zurückzog.

Das neue Jahr soll besser laufen. Ich glaube, dass ich mir zum ersten Mal im Leben, wirklich Vorsätze – naja eher Pläne geschmiedet habe, wie es nun weitergehen soll. Das erste Jahr mit diesem Blog war eine Testphase. Ich musste sehen, ob es mir durchgehend Spaß bringt, ich dabei bleibe und welche Richtung ich einschlagen möchte. 2019 soll groß werden. Die Testphase ist vorbei und auch, wenn der Weg noch immer nicht perfekt ist, werde ich ihn mir offen lassen. Ansonsten hätte es vermutlich sogar den Blogroman nie gegeben. 2018 habe ich gelernt, dass Pläne einen oftmals mehr Schaden.

Vielleicht hat der ein oder andere bemerkt, dass sich mein Titelbild ein wenig verändert hat. Hund + Mensch + Bücherliebe steht nun dort. Und das aus gutem Grund. Mit dem Bereich „Liebe“, wusste ich nie so richtig wohin ich gehen möchte. Naja eher, hat sich dieser Bereich anders entwickelt, als geplant. Und das ist gut so. Beim Schreiben habe ich gemerkt, dass ich nur gut werden kann, wenn ich von anderen lerne, wie das Handwerk funktioniert. So hat das Lesen von Büchern eine größere Bedeutung in meinem Leben gewonnen. Und ich dachte, dass ich euch daran teilhaben lassen möchte. In Zukunft werdet ihr in diesem Bereich nicht nur den Blogroman finden, sondern auch eine kleine Rezension zu meinen gelesenen Büchern. Vielleicht kommt der ein oder andere so zu einem neuen Lieblingsbuch.

Mit den Erfahrungsberichten wird es ebenfalls weitergehen. Ich liebe diesen Bereich.

Der Blogroman wird weitergehen und das Buch wird 2019 beendet. So, nun gibt es kein Zurück mehr!

Ein Fotokurs wird besucht. Ich will mich bestmöglich weiterbilden. Und unglaubliche Momente für die Ewigkeit festhalten.

Und Privat?

Ich will endlich mit Buddy verreisen, mit ihm zusammen in einem See baden, weniger die Zeit vor dem Fernseher vergeuden, viele Bücher lesen – verschiedener Genres… und vor allem positiver Denken. Aber dazu nun mehr.

 

Positiv ins neue Jahr

Vor kurzem habe ich ein Buch zugesandt bekommen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Tine von Dog Journal. Ein Buch, was zur richtigen Zeit bei mir eingetrudelt ist. Zum Ende des Jahres, wo ich anfing an so vielem zu zweifeln und durchzudrehen. Am Ende meiner eigenen Kräfte. Dieses Buch hat mir wieder die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass ich meinen Fokus auf die falschen Dinge lenke. Dinge, die mich herunterziehen und mir die Kraft rauben. Diese neugewonne Kraft möchte ich mit euch teilen. Ich möchte euch dieses Buch ans Herz legen oder spätestens den Gedanken dahinter.

Es gibt bereits viele Bücher über dieses Thema. Wie man den Weg geht, den man gehen möchte. Wie man zu sich selbst findet. Oder Bücher, wie man herausfindet, was einen wirklich glücklich macht. Bisher habe ich nur wenigen dieser Büchern Beachtung geschenkt. Dachte, ich hätte diese Hilfe nicht nötig oder wüsste bereits, wie ich meinen Weg finde.

Dieses Buch nennt sich „Dog Journal – Das Dankbarkeitstagebuch für Hundehalter/innen„.

Der Gedanke dahinter ist so simpel wie toll. Eine Frage an dich. Wie oft lobst du deinen Hund für normales Verhalten? Für Dinge die er bereits gelernt hat und einwandfrei ausführt? Irgendwie ist es selbstverständlich geworden, oder? Und wie oft schimpfst du über die Dinge, die er nicht korrekt ausführt? Verzweifelst, weil nichts klappt?

Siehst du es bereits? Die Hunde haben es bereits unglaublich schwer, sich in unserer Welt voller Regeln zurechtzufinden. Jeder Hund hat andere Bedürfnisse, wurde für andere Aufgaben gezüchtet und wir können nicht immer bei unseren Ansprüchen davon ausgehen, dass es auch dem der Hunde entspricht. Das hat auch Hundetrainerin Ulrike Seumel erkannt, die ihren Fokus irgendwann auf die positiven Dinge lenkte und so ein zufriedeneres und entspannteres Leben erreichte.

Das Dog Journal setzt genau da an.

Dankbarkeit verändert deine eigene Wahrnehmung – weg von dem, was dir vielleicht fehlt und dich stört, hinzu zu dem, was da ist und was dir Gutes passiert – Ulrike Seumel „Dog Journal“

Es ist ein Ausfülltagebuch, um sich jeden Morgen und Abend ein wenig Zeit zu nehmen und die positiven Dinge in den Fokus zu setzen. Fragen wie „Wofür bin ich dankbar?“, „Was ist heute Tolles passiert?“ und „Was möchte ich morgen anders machen“, begleiten dich ein halbes Jahr lang. Es hilft dir, deinen Blickwinkel auch in deinem privaten Umfeld zu ändern und es wird dich in deinem Hundetraining stärken. Denn Positives zieht Positives an. Das ist kein Hokus Pokus, bereits viele Wissenschaftler setzen sich an dieses Thema.

Jede Woche gibt es in diesem Buch auch ein sogenanntes Wochenziel. Eine Aufgabe, die du zu bewältigen hast. Einfach, um dich auf deinem Weg zu unterstützen und dir die richtigen Fäden in die Hand zu geben. Dieses Buch ist wirklich liebevoll und mit so viel Mühe gestaltet worden. Und es trifft genau das, was ich euch einfach für das nächste Jahr auf dem Weg mitgeben möchte. Ja, auch irgendwie mir selbst mitgeben möchte.

Geht wieder Positiver durch die Welt

Es gibt so viel Mist, den wir nicht beeinflussen können. Dir tut etwas nicht gut oder du fühlst dich bei einer Sache unwohl? Dann lass es hinter dir. Du bestimmst die Richtung deines Lebens. Und du lebst nur einmal.

Nun könnte man meinen, was ich hier so große Töne spucke. Wer bin ich schon, dass ich euch so einen Rat geben kann? Rat, den mittlerweile jeder zweite „Klugscheißer“ weitergibt. Dabei sehe ich mich selbst auch überhaupt nicht, als hätte ich Einfluss auf jemanden. Jedoch ist es ein Thema, was mich selbst gerade sehr doll beschäftigt. Ein Weg, den ich selbst gerade bestreite und euch daran teilhaben lassen möchte. Und ich möchte dich zum selbstständigen Nachdenken anregen.

Versuch wieder, mit mehr positiver Energie durchs Leben zu gehen. Es gibt nichts, was du nicht hinkriegen kannst. Nichts, was unübewindbar ist. Es gibt immer etwas schlimmeres, als die vielen kleine Problemchen. Selbstreflektion ist unfassbar wichtig geworden, auf dem Weg ins Glück.

Freue dich über die positiven Dinge im Leben und lass die anderen hinter dir. Du wirst sehen, dass noch mehr positive Dinge von allein zu dir kommen werden. Vielleicht wäre mein anderer Artikel zu diesem Thema auch etwas für dich – Hier

Die positiven Dinge in deinem Leben fangen dabei nicht mit vielem Geld, einer Hochzeit, einem großen Haus oder schicker Kleidung an. Es sind die kleinen Dinge, auf die wir unseren Fokus erst richten sollten. Die warme Bettdecke am Morgen, die kalte Hundenase am Abend, ein erster Sonnenstrahl zwischen den Wolken. Nutze das neue Jahr, um dich neu zu sortieren und dich auf dich zu konzentrieren. Schaue nicht, was andere Leute machen oder erreichen. Höre nicht auf jede andere Meinung. Lebe dein Leben, so wie du es möchtest. Und zwar jetzt.

Kommt gut ins neue Jahr. Ich freue mich, wenn ihr weiterhin Spaß an meinen Beiträgen habt und bin gespannt, wie viel wir gemeinsam im nächsten Jahr erreichen werden.

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