Leseliste Februar 2020

Leseliste Februar 2020

Ha. Meine ersten Rezensionen. Zwar nicht die Ersten, die ich hier schreibe, aber es werden die Ersten sein, die ich endlich veröffentliche. Nachdem ich meine Liebe für Büchereien wiederentdeckt habe, fand sich auch ganz schnell wieder meine Liebe für Bücher wieder. Bücherei? Wo bleibt die Unterstützung der vielleicht baldigen Kollegen? Doch als verarmte Vollzeitmutti, die beste Möglichkeit noch immer mitspielen zu können.

Daher auch mein Tipp am Rande, an diejenigen die sich nicht jedes Buch kaufen können, bis zur nächsten Präsentmöglichkeit warten möchten und einfach nichts verpassen wollen. Viele Büchereien bieten mittlerweile eine Online-Plattform an, wo man sich nicht nur Bücher aussuchen oder leihen kann, sondern auch vormerken und reservieren. Meine Leseliste ist bereits ziemlich lang, daher möchte ich euch meine Februarliste vorstellen. Und irgendwie ist es dann doch eine Unterstützung für die lieben Kollegen – nämlich absolut liebevoll gemeinte, unbezahlte Werbung und meine persönlichen Empfehlungen.

Fangen wir einfach an.

 

Ein Augenblick für immer. Das erste, zweite und dritte Buch der Lügenwahrheit. – RoseSnow

Hach, wo soll ich Anfangen. In jedem Fall eines meiner Favoriten im Februar. Eigentlich meide ich oft die Fantasy-Regale. Aber ich hatte bereits den Blogroman von RoseSnow verfolgt und geliebt und da mich das Cover ansprach, dieses Buch so schön auf Instagram beworben wurde, musste ich einfach zuschlagen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte Rund um June, die beschließt, das Abschlussjahr bei ihrem Onkel in England zu verbringen, wo sie unter anderem auf die heißen Zwillinge Blake und Preston trifft. In England wartet auf Sie ein prächtiges Herrenhaus, mit vielen Geheimnissen und eine besondere Gabe, die in ihr erwacht.

Alles in allem eine rundum gelungene Trilogie, die ich nicht weglegen konnte. Der Schreibstil hat absolut überzeugt, die Geschichte ist super gelungen und hat mich schwärmend zurückgelassen. Die meiste Zeit über war ich einfach sprachlos über diese Vielfalt an Einfallsreichtum. Ich habe richtig Lust bekommen, noch weitere Bücher von RoseSnow zu lesen.

 

Someone New – Laura Kneidl

Die ersten Bücher, die ich von Laura gelesen habe, waren Berühre mich. nicht und Verliere mich. nicht. Zwei Bücher, die mich Träumen, Weinen und Schwärmen lassen haben.
Daher war es für mich keine Frage, dass ich auch Someone New lesen muss, nachdem ich bereits viele positive Rezensionen gelesen habe. Und können wir bitte über dieses wunderschöne und passende Cover reden?

Micah hat auf einer Familienfeier dafür gesorgt, dass der Kellner Julian seinen Job verliert. Wenige Monate später zieht sie bei ihren Eltern aus, um zu studieren und ihr Nachbar ist niemand geringeres als Julian. Micah sucht den Kontakt, doch Julian blockt immer wieder ab. Doch nicht nur sie hält er auf Abstand, denn er hat ein Geheimnis und Micah setzt alles daran Julian näher kennenzulernen.

Ich hab mich mit diesem Buch ehrlicherweise ziemlich schwer getan. Der Schreibstil ist toll und flüssig, die Personen wurden gut herausgearbeitet und das Ende überrascht. Doch vermutlich war es einfach nicht „meine“ Geschichte. Teilweise wirkt sie etwas langatmig. Keine Frage, dieses Buch ist wichtig, aber mir fehlte zeitweise die Spannung. Erst zum Ende wurde es erst richtig spannend, doch da überschlugen sich die Ereignisse. Ich kann absolut verstehen, dass Julians Geheimnis erst spät aufgedeckt wurde, sonst hätte es nicht diesen Effekt gehabt, aber etwas spannender hätte es mitunter einfach sein können.

 

Show me the Stars – Kira Mohn

Ich hätte nicht gedacht, dass mein Favorit von RoseSnow noch vom Thron geschmissen werden kann, aber verdammt. Ich bin richtig traurig, dass dieses Buch zu Ende ist. Ein heißer Ire, eine junge Journalistin und die Suche nach sich selbst. Höher hätte man mein Herz nicht schlagen lassen können. Aber von Anfang an. Show me the Stars ist das erste Buch einer Trilogie über drei starke Frauen, rund um einen Leuchtturm und die große Liebe.

Ein verpatztes Interview hat der jungen Journalistin Liv ihren Job gekostet. Auf der Suche, sich irgendwie über Wasser halten zu können, springt ihr eine Stellenanzeige mit der Überschrift „Auszeit“ entgegen. Für sechs Monate wird ein Housesitter eines Leuchtturms in Irland gesucht. Die vermeintliche Schnapsidee entpuppt sich als Rettungsanker. In Irland angekommen lernt sie nicht nur die liebevolle Airin kennen, sondern auch den überaus gutaussehenden Kjell, welcher ihr Herz zum Schlagen und anschließend zum Zerbrechen bringen wird.

Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen. Die Art, wie die Autorin die Landschaft beschrieb und alle Personen sorgfältig ausgearbeitet hat, war einfach unbeschreiblich. Ich war beim Lesen dort. In Irland. Auf der einsamen Insel. Beim Leuchtturm. Ich spürte jedes einzelne Gefühl, sabberte beim Anblick von Kjell und liebte alles an der Protagonistin Liv. Einzig allein das Ende, ging mir einfach viel zu schnell. Ich wollte mehr von Kjell und Liv. Ich fühlte mich nach dem Buch, als fehlte etwas. Mein einziger Hoffnungsschimmer ist, dass ich bei den weiteren zwei Büchern noch etwas von den beiden erfahren werde, was die Leseprobe von Save me from the Night erahnen ließ. Und wenn nicht, bin ich traurig und böse auf die Autorin zugleich. Das war definitiv meine Geschichte und die beiden weiteren Teile stehen bereits auf meiner Wunschliste.

 

Never too Close – Morgane Moncomble

Ein Buch, welches mich wirklich positiv überrascht hat. Denn ich muss zugeben, dass ich es mir anhand des Covers ausgesucht habe. Ja, ich bin diejenige, die ein Faible für gute und ansprechende Covers hat. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, sparte ich mir dieses Buch auf und tat mich zunächst schwer, es zu lesen. Die Story erschien mir so kindisch und naiv.

Violette und Loan sind beste Freunde, seitdem sie an Silvester zusammen in einem Fahrstuhl eingeschlossen waren. Doch Violettes Wunsch stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Sie bittet ihren besten Freund, sie zu entjungfern. Nachdem er zunächst ablehnt, kann er ihr diesen Wunsch letztendlich nicht abschlagen. Wird ihre Freundschaft das überstehen?

Das was ich an diesem Buch liebe, sind die Protagonisten. Diese sind so authentisch, liebevoll und grandios herausgearbeitet. Jeder Einzelne von ihnen. Danach folgt überraschenderweise die Story. Denn so kindisch wie anfangs gedacht, ist die Story lange nicht. Ich habe dieses Buch verschlungen, es kam keine Langeweile auf und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es sich zieht. Dieses Buch kann ich euch ebenfalls empfehlen.

 

Auszeit im Café am Rande der Welt – John Strelecky

Moment – ich muss nachzählen. Ich glaube es ist mein fünftes Buch von Herrn Strelecky und das Dritte, der „Das Café am Rande der Welt“-Reihe. Leider auch eines seiner Schwächsten.

10 Jahre sind seit John´s letztem Besuch im Café am Rande der Welt vergangen. Mittlerweile kämpft er mit dem Älterwerden. Nachdem er nach der Beerdigung seines Patenonkels in ein Unwetter gerät, trifft er nicht nur die fünfzehn jährige Hannah, sondern landet auch wieder im Café. Welche neuen Ratschläge haben Casey und Co. für ihn, nachdem er doch so viel bereits in seinem Leben erreicht hat und nun scheinbar in einer Midlife-Crisis steckt?

Das Buch liest sich wie immer leicht und schnell. Für 9,90 Euro, die dieses Buch gekostet hat, vielleicht ein wenig zu schnell. Ja, es ist ein neues Thema. Generell habe ich jedoch nur eine einzige Erkenntnis aus dem Buch mitgenommen und irgendwie fehlt so viel. Wo sind die tollen Geschichten, Vergleiche und Erklärungen? Vieles wirkt so unnötig erzählt. Schade! Dennoch möchte ich euch wenigstens die anderen Teile „Das Café am Rande der Welt“ und „Safari des Lebens“ ans Herz legen. Diese Bücher beuteten mir wirklich viel.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.