[Werbung] Die Furbo Hundekamera. Buddy allein zu Haus.

Hände hoch. Wir wollten alle schon mal Mäuschen spielen. Kaum sind wir aus dem Haus, verlassen wir uns blind auf unseren Hund und wissen nicht, was er eigentlich den ganzen Tag so treibt. Mit der Furbo-Hundekamera hat das Versteckspiel nun endlich ein Ende und wir müssen unseren Hund nie wieder alleine lassen. Eine schöne Vorstellung.

Die Furbo-Hundekamera

Seit 4 Jahren kann ich Buddy nicht mehr mit zur Arbeit nehmen. Ein doofes Gefühl, den Hund den ganzen Tag alleine zu wissen. Geht es ihm gut? Was macht er den ganzen Tag? Fragen, die mir eigentlich niemand beantworten kann.

Trotz zahlreicher Umzüge, war Buddy immer sehr pflegeleicht, was das Alleinsein anbelangt. Da wir jedoch nah an einer Straße wohnen und er die Möglichkeit hat, durch unsere großen Terrassentüren alles zu beobachten, habe ich mich öfter gefragt, ob er im Haus ruhig bleibt. Wenn wir zuhause sind, haben wir bereits mitbekommen, dass er Katzen oder Briefträger anbellt, wild von Fenster zu Fenster läuft und anfängt zu jaulen. Bald wollen wir auch in den Urlaub. Kann ich den Hund im Hotel alleine lassen? Benimmt er sich dort ruhig wie zuhause? Durch die Furbo Hundekamera bekam ich die Möglichkeit, genau das zu überprüfen und sogar von unterwegs aus einzugreifen.

Ja, richtig gelesen. Die Furbo Hundekamera bietet neben einer 160° Weitwinkel Kamera, viele weitere tolle Funktionen:

  • Eine Kapazität von 100 Leckerlis, lobe ihn und spiele mit dem Hund.
  • Infrarot Nachtsichtgerät, endlich sorgenfrei ins Kino gehen.
  • 2-Wege-Audio, du kannst den Hund hören und sogar mit ihm sprechen!
  • Echtzeit-Bellalarm, erhalte eine Nachricht, wenn zuhause etwas nicht stimmt.
  • Signalleuchten, Farben, die Hunde sehen können, um die Aufmerksamkeit zu erregen.

Ich kann also immer nach dem Rechten sehen, wenn ich mir Sorgen mache. Sofern mein Hund ein unerwünschtes Verhalten zeigt, kann ich mit ihm sprechen. Und wenn ich ihn z.B. loben möchte, kann ich ihm Leckerlis zuwerfen. Und das nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht. Ich kann mit meinem Hund von überall in Kontakt bleiben.

Die Kamera trudelt ein

Stabil und stilvoll verpackt kam die Kamera bei mir zuhause an. Als ich die Verpackung geöffnet habe, befand sich darin ein 2 m USB-Kabel, 2 Netzteile, eine Schnellanleitung und die Hundekamera.

Die Einrichtung war super easy. Schnell alles zusammengesteckt, das Netzteil in die Steckdose gepackt und sofort leuchtete an der Unterseite ein Licht auf. Im App-Store habe ich mir dann die Furbo-Hundekamera App heruntergeladen und musste mich zunächst registrieren. Durch Bluetooth und dem W-Lan-Zugang wird das Handy mit der Kamera verbunden. Nach 3-5 Minuten ist dann alles startklar und man kann loslegen. Ich hatte mich schon die ganze Zeit darauf gefreut, ein paar Leckerlis (runde Leckerlis mit einem Duschmesser von ca. 1 cm) in die Kamera zu legen und diese mit der App wieder herauschleudern zu lassen. (Achtung! Bitte nicht den Hund abwerfen.)

Zunächst war Buddy die Hundekamera sehr suspekt. Er versteckte sich hinter mir und wollte auf meinen Schoß (das macht er immer, wenn er sich fürchtet…). Nachdem ich 3 Leckerli-Runden geschmissen hatte, fragte mich die App, ob der Hund die Kamera zwischenzeitlich mag oder nicht. Wie cool ist das denn? Gleichzeitig wurde ein Trainingsvideo eingeblendet, wo erklärt wird, wie der Hund sich bestmöglich an die Kamera gewöhnen kann.

Ich hab das Video leider versehentlich weggeklickt und nicht mehr gefunden (Nachtrag: Es befindet sich übrigens unter den Einstellungen), aber erinnert ihr euch noch daran, wie ihr dem Hund beigebracht habt stubenrein zu werden? Ihr habt eine wilde Party gefeiert, wenn der Hund sich am richtigen Platz gelöst hat und das tue ich noch heute. Ja, ich saß neben der Kamera und feierte eine wilde Party, als die Leckerlis rausgeflogen kamen. Nach ca. 9 versuchen, fand Buddy die Kamera richtig knorke und ist sogar danach noch öfters hingelaufen und hat diese angestupst. Er liebt Leckerlis.

Positives Feedback

 

  • Die Einrichtung war einfach und ging schnell
  • 2 Steckdosen-Adapter, hier wurde mitgedacht!
  • Die Kamera hat einen festen Stand und sieht toll aus.
  • Man hat die Möglichkeit unter den Einstellungen die Lautstärke, einen eigenen Ton für den Snack-Ruf, die Erkennungsempfindlichkeit beim Bellen uvm. einzustellen
  • Trainer und Tierärzte haben mitgewirkt und an vieles gedacht. Ein Trainingsvideo; ein Geräusch, wie beim Klick-Training; Signalleuchten von gelb auf blau, Farben, die Hunde erkennen können; Echtzeit-Bellalarm – mir fehlt es hier an nichts.
  • Man kann 60 Sek. Videos aufnehmen und Bilder machen.
  • Die App kann von zwei Personen gleichzeitig genutzt werden!
  • Ich sehe nicht nur, was zuhause passiert, sondern höre es auch.
  • Ich kann mit meinem Hund von unterwegs aus kommunizieren.
  • Man verlässt das Haus entspannter, da man weiß, was sich hinter der Tür abspielt.

Furbo verspricht außerdem Sicherheit beim Übertragen der Daten. Die Kamera stellt laut Hersteller eine Verbindung zu ihrem Pet Cloud-Dienst her und verwendet 2048-Bit-RSA-private Schlüssel für den Schlüsselaustausch. Dies entspricht dem Verschlüsselungsgrad der meisten Banken. Das Netzwerk von Furbo ist mit WPA2 verschlüsselt.

Verbesserungsmöglichkeiten

  • Es wurde empfohlen die Kamera max. 5 Schritte vom W-Lan-Router aufzustellen. Mein derzeitiger Standort klappt trotzdem, aber es kann vorkommen, dass die Übertragung mal hängt.
  • Ohne Stromanschluss, W-Lan oder mobiles Datennetz läuft die Kamera leider nicht.

Erhältlich ist die Furbo Hundekamera auf Amazon und der Furbo Website für einen Preis von 259 Euro.

>Hier< geht’s zur Furbo-Website

Die Furbo-App funktioniert auf iOS-, Android-Geräten und der Apple-Watch.


Buddy allein zu Haus.

Und was macht der kleine Kerl so den ganzen Tag in der sturmfreien Bude? Die Antwort darauf ist: Nichts. Keine wilden Partys, kein ungeladener Besuch und vermutlicher ist er entspannter, als wenn wir zuhause wären und er uns nerven kann. Mal liegt er vor dem Fenster, mal im Flur, mal neben dem Tisch. Er ist tiefenentspannt und das gibt mir natürlich noch ein besseres Gefühl, wenn wir unterwegs sind und wir nicht bei ihm sein können.

(Oben – Foto am Tag, Unten – Infrarot Nachtsichtgerät)

Wie reagiert Buddy auf die Kamera?

Die Angst vor der Kamera hat sich bereits nach einem Tag bei Buddy gelegt. Ich hatte anfangs etwas Angst, Leckerlis zu werfen oder mit ihm zu sprechen, da ich nicht da war, um ihm vielleicht die Angst davor zu nehmen. Sprechen tue ich mit ihm nur im Notfall, denn immer wenn ich die Kamera angemacht habe, hat Buddy tief und fest geschlafen. Wieso schlafende Hunde wecken? Zum Notfall ist es für mich bisher nicht gekommen. Das wäre, wenn Buddy unruhig ist oder bellt. Die Leckerlis nimmt er jedoch jederzeit dankend an und auch hier achte ich darauf, dass ich ihn nicht wecke. Das Geräusch hat er bereits positiv verknüpft.

Meine Einschätzung

Ich finde die Hundekamera eine tolle Sache. Man hat an so viele Dinge gedacht und es bleiben keine Wünsche offen. Gerade Neu-Hundebesitzer, haben Schwierigkeiten ihrem neuen Hund zu vertrauen. Diese Angst überträgt sich recht schnell auf den Hund und er fängt eventuell an zu jaulen oder bellen. Sofern man noch Augen in der Wohnung hat, geht man direkt mit einem ganz anderen Gefühl aus dem Haus und fühlt sich sicherer.

Ich habe die Kamera oft mit einem gemischten Gefühl geöffnet. Ich fand es toll, dass ich meinen Hund sehen konnte, wie er seelenruhig auf den Fliesen geschlafen hat. Das beruhigte mich und ich weiß, es geht ihm auch ohne mich gut. Die Kamera habe ich nach einem kurzen Blick recht schnell wieder geschlossen, denn ich habe meinen kleinen Mann dann noch mehr vermisst und wollte so schnell wie möglich nach Hause.

Die Furbo Hundekamera ist ein wirklich tolles Produkt und ich kann es wärmstens empfehlen.

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