7 Gründe für einen Oma-Tag

7 Gründe für einen Oma-Tag

Anfangs war ich noch recht vorsichtig mit meiner Bitte an meine Mutter. Ich wollte keine falschen Hoffnungen wecken. Hatte Angst, alles wieder absagen zu müssen. Ich wusste, dass ich gerne wieder mehr Zeit für mich haben wollte, doch war die Entscheidung die Richtige?

Seit einigen Wochen kommt meine Mutter nun einmal in der Woche vorbei, übernimmt das Kind und ich kann mich in aller Ruhe meinen Dingen widmen. Heute möchte ich euch sieben Gründe nennen, wieso auch ihr einen Oma-Tag einführen solltet.

Und dabei ist es egal, ob es die Oma, Opa Freundin, Tante, Patentante, Schwester, Bruder oder sonstiges ist. Es geht hier um eine nahestehende Person, die gerne helfen möchte. Nachfolgend habe ich mich zur Vereinfachung auf die Erwähnung der „Oma“ beschränkt.

7 Gründe für einen Oma-Tag

  1. Vertrauen aufbauen
    Damit ist nicht gemeint, dass du einer nahestehenden Person nicht vertraust, aber gerade bei dem eigenen Kind gehen alle Alarmglocken an. Du weißt schließlich, wie du es am schnellsten beruhigt bekommst, kannst alle Laute deuten und deine Arme sind die wärmsten und kuscheligsten. Kaum vorstellbar, dass du irgendwann mal ohne dein Kind unterwegs sein könntest, oder?
    Beim Oma-Tag hast du die Möglichkeit ein Auge darauf zu werfen, wie deine Vertrauensperson mit deinem Kind umgeht. Das schafft Vertrauen und Du kannst einfacher loslassen. Mein Tipp: Machen lassen und nicht einwirken. Ansonsten verunsicherst du deine Mutter. Es muss schließlich nicht nur (d)einen Weg geben.
  2.  Haushalt, Karriere und Co.
    Mit Kind bleibt wirklich viel liegen. Du schaffst den Haushalt nicht so, wie du es gerne hättest und vielleicht bleibt ein Hobby oder das Homeoffice liegen. Bei einem festen Tag in der Woche kannst du einige Sachen aufschieben und sie ganz in Ruhe erledigen, ohne, dass du dich darüber ärgern musst, wenn das Kind früher aufgewacht ist, als erwartet oder heute mal wieder nicht vom Arm möchte. Du wirst wieder produktiver und deine Stimmung steigt.
  3. Endlich wieder vernünftiges Essen
    Am Morgen bringt meine Mutter Brötchen mit und wir Frühstücken gemeinsam, mittags kocht sie etwas Schönes für uns. Ich habe lange nicht mehr so gut und entspannt gegessen. Gerade die eigene Nahrungsaufnahme bleibt mit Kind oft auf der Strecke und beim Stillen ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Meine Mutter freut sich ebenfalls, mal wieder etwas aufwendiger kochen zu können. Wer kocht schon gern nur für sich alleine? Und vielleicht bleibt noch etwas für den hungrigen Vater über.
  4. Schlaf nachholen
    Die Nacht war hart? Wie wäre es, wenn du dich einfach mal hinlegst und wirklich entspannst, während deine Mutter mit dem Kind unterwegs ist? Oftmals soll man sich hinlegen, wenn das Kind schläft. Aber was ist, wenn dieses tagsüber nicht mehr so lange oder oft schläft? Oder wenn man einfach nicht abschalten kann? Vielleicht fällt es dir leichter, wenn du dir wirklich die Zeit dafür nehmen kannst.
  5. Me-Time
    Du bist wichtig. Du bist wertvoll. Und du solltest nicht auf der Strecke bleiben. Also rein in die Badewanne oder ab unter die heiße Dusche. Mach dich mal wieder richtig frisch und gönn dir ein wenig Me-Time. Wie diese Zeit aussehen soll, bestimmst ganz alleine Du. Vielleicht noch ein nettes Buch? Ein alleiniger Spaziergang? Bummeln? Kosmetikstudio? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  6. Zeit für dich und deinen Partner
    Der Oma-Tag muss nicht zwingend stattfinden, wenn dein Partner arbeiten ist. Und vielleicht ist es noch zu früh für euch, ohne euren Schatz außer Haus und unterwegs zu sein. Gönnt euch also auch mal einen gemeinsamen Oma-Tag und tut etwas für eure Beziehung. Und trotzdem seid ihr noch da oder in erreichbarer Nähe.
  7. Bindungsaufbau
    Deine Mutter o.ä. wird sich sicherlich sehr freuen, wenn sie den/die Enkel/in regelmäßig aufwachsen sehen darf und ihre ganz eigene Bindung zu ihm/ihr aufbauen kann. Sie werden so schnell groß. Und keine Angst. Du wirst immer ihre/seine Nummer eins bleiben.

Also trau dich und organisiere einen Oma-Tag. Keine falsche Bescheidenheit. Wir machen oft den Fehler und wollen die Super-Mami darstellen, die alles ohne jegliche Hilfe schaffen. Aber wer bleibt dabei meist auf der Strecke? Richtig. Du! Und wenn du nicht zufrieden mit dir und deinem Leben bist, wenn du gestresst und nicht entspannt bist, kann sich das auch auf dein Kind auswirken.

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